Fernando Offermann gewinnt das 2.Weihnachts-Spaßblitzturnier

von am 27. Dezember 2014 in Nachrichten

Fernando Offermann gewinnt das 2.Weihnachts-Spaßblitzturnier

Es trafen sich 17 Schach­in­ter­es­sierte zur 2. Auflage des Weihnachts-Spaßblitz­tur­niers. Dies entspricht einer Steigerung von 70% im Vergleich zum Vorjahr. Rechne­risch sollte somit – bei gleich­blei­benden Wachs­tums­raten -  im Jahre 2018 die 140-Teilnehmer-Marke locker überschritten sein.

Modus: 12 Runden Schweitzer System. Nach 6 Runden führten mit Heinz Uhl, FM Dirk Paulsen und Fernando Offermann drei Spieler mit jeweils 5:1 Punkten die Tabelle an, nachdem diese sich gegen­seitig die Punkte abgenommen hatten. Danach ließen Dirk und Fernando ihren Gegnern keine Chance mehr und liefen punkt­gleich (11:1 Punkte) vor Heinz Uhl (9,5 Punkte) über die Ziellinie. Offer­manns Sieg über Top-Favorit FM Paulsen sorgte am Ende für die um einen Punkt bessere Buchholz-Wertung und den Turniersieg.

Hier die Abschluss­ta­belle

Bereits am Neujahrs-Donnerstag (01.01.2015) treffen sich die Schachfreunde

zum 1.Neujahrs-Spaßblitzturnier (Anmeldeschluss 19:45 Uhr).

Gäste wieder sehr willkommen.

Seite drucken

6 KommentareKommentieren

  • Markus Zelanti - 30. Dezember 2014 Antworten

    Also beim 1 Weihnachts­turnier kam ich bei 20 Runden auf 2 Punkte. Was schon voll Klasse ist .lol.
    Beim letzten Weihnachts­blitz in 12 Runden auf 5 Punkte,was noch viel klasserer ist hihi.
    Wenn ich nun alle mathe­ma­ti­schen Grund­regeln für mich einsetzte, werde ich in ca 5 Jahren das 7. Weihnachts­blitz Turnier gewinnen. Und das wäre meisterlich.
    Ich finde es jetzt schon klasse diese Aussicht.
    VLG Markus

  • Arne - 29. Dezember 2014 Antworten

    Das einzige was die Fans inter­es­siert: Wer war der Glück­liche der die NCO gewonnen hat? (Nunn´s Chess openings) ?

  • Dirk Paulsen - 27. Dezember 2014 Antworten

    Sehr hübsch übrigens: das Foto oben ist aus exakt jener elften Runde und belegt, äußerst plastisch, die obigen (nein, der Kommentar DAVOR rutscht ja leider immer DARUNTER; also belegt die Worte UNTEN): Fernando ist bester Laune, und wohl bereits auf der Sieger­straße (nach gar nicht mal so gutem Partie­auftakt), während ich wohl gerade den Gewinn bringenden Zug Se4-d6+ ausge­führt habe, welcher König (auf c8) und Dame (auf e8) per Famili­en­schach beide bedrohte, woraufhin Siegfrid mit den Worten „Jetzt langt es aber.“ aufgab. Am Neben­brett wollte ich für Markus -- per Zugvor­schlag -- zwar kurz nach dem Matt dort erst einmal die Dame einstellen, hatte aber parallel die weitaus zähere Vertei­digung d2-d3 vorge­schlagen, mit welcher nicht nur das Matt auf c2 abgewendet wäre, sondern sogar tatsächlich noch einige Arbeit auf Fernando gewartet hätte (ohne, dass ich Einblick in die Zeiger­stellung der Uhr hatte).

  • Dirk Paulsen - 27. Dezember 2014 Antworten

    Nun bin ich der Sache tatsächlich auf den Grund gegangen: wir hatten nur EINEN EINZIGEN unter­schied­lichen Gegner, und diesen auch noch genau in der 11. Runde: er spielte dort gegen Markus Zelanti (am Ende 5 Punkte) und ich gegen Siegfried Prix (4 Punkte), die aller­dings zu dem Zeitpunkt bereits diese Punktzahl aufwiesen. Vermutlich hat der Farbaus­gleich dafür gesorgt, dass das Programm so gepaart hat, oder es war böser Wille (eine Art „Anti-Paulsen-bug“). Denn ebenfalls in Anfüh­rungs­zeichen „norma­ler­weise“ müsste der höher gesetzte Spieler bei Punkt­gleichheit ja auch den „schwe­reren“ Gegner bekommen.

  • Dirk Paulsen - 27. Dezember 2014 Antworten

    Tja, wie man feststellt: einen Text einfach so eintippen und darauf vertrauen, dass schon alles hinhaut, geht wohl kaum (zumindest mir nicht). der Satz, korri­giert, im zweiten Absatz:

    Dieses dringende Anliegen hat dich jedoch in die Irre geleitet: keineswegs bin ich (mal wieder) DESHALB Zweiter (eine erneute kuriose Anhäufung zweiter Plätze in letzter Zeit bei mir, häuifg nach Buchholtz, und nicht ganz umsonst haben mir schon manche Einge­weihte den Spitz­namen „Vize-Paulsen“ angehängt), WEIL er gegen mich gewonnen hat, wie du dem Leser Glauben machen möchtest.“

    Gesichert auch keineswegs, dass wir vor der letzten Runde gleichauf waren. Er hat „zufällig“ den einen Punkt Vorsprung im Endklas­sement erzielt, den er durch den Gegner mit der höheren Punktzahl in der letzten Runde auch vorher schon gesichert mehr erzielen würde. Unsere anderen -- dabei speziell die unter­schied­lichen -- Gegner haben also weder für mich noch für ihn gespielt.

  • Dirk Paulsen - 27. Dezember 2014 Antworten

    Lieber Marcus, nettes Turnier, na klar. Hat Spaß gemacht, wie immer bei den Schach­freunden. Die Unver­meid­lichkeit des unsau­beren Setzens und der gewissen Regel­ver­let­zungen -- bei ziemlich allen Teilnehmern gleicher­maßen auftretend -- bereits disku­tiert und den zu leichten Figuren sowie den analogen Uhren geschuldet (die Figuren OHNE Bleige­wichte fallen zwangs­läufig um, sobald man zum schnellen ziehen gezwungen ist; passiert jedem, ausnahmslos; einzige Möglichkeit, es zu umgehen: Nieder­lagen mit Gleichmut hinnehmen; aber wer schafft das schon? Die Begleit­erschei­nungen der analogen Uhren: da man bei den so häufigen sehr engen Gefechten keine Ahung hat, ob Zeitvorteil oder -nachteil wird beider­seits die Uhr bearbeitet, was denn entfiele, wenn man wüsste: 20 gegen 8 Sekunden, das reicht locker -- und vor allem der nach Zeit vorne liegende entspannt sich).

    Sehr freundlich, dass du auf meine Niederlage gegen Fernando Offermann konkret hinweisen wolltest. Dieses dringende Anliegen hat dich jedoch in die Irre geleitet: keineswegs bin ich (mal wieder) Zweiter (diese Anhäufung in letzter Zeit, sehr häufig nach Wertung) jedoch keineswegs dem Umstand geschuldet, dass er DADURCH etwa die bessere Buchholtz Wertung aufwiese. Bei der Buchholtz werden „tradi­tionell“ die Gegner­punkte SÄMTLICHST aufad­diert, so dass mir keines­falls ein Schaden davon entstehen könnte (er 11 von mir, ich 11 von ihm). Die Kurio­sität in diesem Falle eine andere: in der letzten Runde beispiels­weise bekam ich mit meinem Sohn Ben-Luca, 5 Punkte, einen um einen Punkt „ärmeren“ Gegner zugelost als er, mit Michael Glienke, 6 Punkte. Vor der letzten Runde waren wir also gleichauf.

    Norma­ler­weise“ ist es so, dass der höher gesetzte die schwe­reren Gegner bekommt (geht ja schon in Runde 1 los). Dadurch würde er auch in dem genannten „Normalfall“ den ersten Platz belegen (wie ich übrigens schon x Mal umgekehrt schmerzlich erfahren musste; beispiels­weise regel­mäßig bei diversen Turnierchen bei Punkt­gleichheit mir Kalin­it­schew, der dann genau so regel­mäßig den ersten Preis sowie die Lorbeern einsackt). Bei 17 Teilnehmern ist die Buchholtz natürlich längst nicht mehr so relevant und auch nicht verlässlich (das mit den besseren Gegnern). Nur noch dieser Umstand hier: „norma­ler­weise“ ist es nämlich auch so, dass derjenige, der die Punkte FRÜHER abgibt im Nachteil ist. Hier war der Vorteil aller­dings auch (theore­tisch) auf meiner Seite, denn Fernando verlor in Runde 3 (gegen Heinz Uhl), ich erst in Runde 6 gegen ihn. Die Folgen in dem genannten „Normalfall“: er bekommt in den Runden 4 und 5 die leich­teren Gegner, welche am Ende auch weniger Buchholtz für ihn liefern sollten. Auch dieses eigentlich recht verläss­liche Prinzip geht offen­sichtlich bei 17 Teilnehmern nicht einfach so auf.

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen