Vierte spielt 4-4 gegen Hertha

von am 12. Februar 2015 in 4. Mannschaft, BMM, Teams

Vierte spielt 4-4 gegen Hertha
Dusan Jeremic, hier beim Vorjahresmatch gegen Hertha
CFC Hertha 06        - SF Berlin 4                                           4 : 4

Wolfgang Stark       - Dusan Jeremic                                         1 : 0
Peter Dehne          - Martin Kunze                                          ½ : ½
Ferenc Toth          - Abdelkerim Krichi                                     ½ : ½
Robert Schreck       - Jens Kutschke                                         ½ : ½
Dieter Warken        - Hans Jung                                             ½ : ½
Michael Hirche       - Thorben Lindhauer                                     0 : 1
Michael Dziallas     - Sebastian Kaphle                                      0 : 1
Robert Radke         - Heinrich Bollack                                      1 : 0

Ein Bericht von Martin Kunze.

Hertha führte zwischen­zeitlich mit 3,5 zu 2,5. Aber letzt­endlich gewann Thorben seine Partie, und ich erreichte ein glück­liches Unent­schieden.

Dusan kam mit achtund­zwanzig Minuten Verspätung ans Brett, weil er das Spiel­lokal nicht gleich gefunden hatte. Die Stellung war ausge­glichen, als ihm im sieben­und­zwan­zigsten Zug ein verhäng­nis­voller Fehler unterlief (vielleicht war er in Zeitnot). Danach konnte sein Gegner mit seinen Türmen ein Mattnetz knüpfen, aus dem sich Dusan nicht mehr befreien konnte.

Mein Gegner opferte überra­schend eine Figur. Zuerst dachte ich, das Opfer sei inkorrekt, aber je länger ich über die Stellung nachdachte, desto unklarer schien sie mir. Ich lehnte das Opfer schließlich ab, und versuchte den Minus­bauern mit aktivem Spiel am Damen­flügel zu kompen­sieren. Dies sah zunächst auch ganz gut aus, aber nach einigen Ungenau­ig­keiten kam mein Gegner in Vorteil. Glück­li­cher­weise verlor er im Endspiel die Geduld und bot Remis, obwohl er gute Gewinn­chancen hatte.

Kerim hat gut gespielt und einen großen Vorteil heraus­geholt. Er hatte einen Mehrbauern, und der König seines Gegners steckte in der Mitte fest. Aber die Stellung war noch sehr kompli­ziert. Sein Gegner opferte dann einen Turm in der Hoffnung auf Dauer­schach. Obwohl Kerim etwas anderes berechnet hatte, hielt er plötzlich den gegne­ri­schen Turm in der Hand, und die Partie endete remis.

Jens kämpfte in einem inter­es­santen Mittel­spiel um Ausgleich. Nach einer Abwicklung in ein Endspiel mit Leicht­fi­guren, sah sein Gegner offenbar keine Chance mehr auf Vorteil und beide Spieler einigten sich auf ein Remis.

Hans spielte mit Weiß ein Damen­gambit in dem es Schwarz schnell gelang die zentralen Bauern zu tauschen. Beide Spieler würden die offenen Linien in Besitz nehmen und in diesem Gleich­ge­wicht wurde Remis vereinbart.

Thorben erreichte mit Schwarz schnell Ausgleich. Mit seinem Läuferpaar und den harmo­ni­scher aufge­stellten Figuren überspielte er schließlich seinen Gegner und gewann.

Sebastian hatte schon in der Eröffnung einen Vorteil erreicht. Er ließ dann nicht mehr locker und gewann.

Heinrich stand nach der Eröffnung etwas schlechter, weil seine Königs­stellung nach dem Abtausch der schwarz­feld­rigen Läufer geschwächt war. Später übersah er eine Kombi­nation seines Gegners, wonach die Partie verloren war.

Nun zu den Partien:


Am nächsten Sonntag spielen wir auswärts gegen den SC Zugzwang.

Seite drucken

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen