Schnellschach-Grand-Prix 2014

von am 14.02.2014 in Funkspruch, Schnellschach Grand Prix, Turniere

Schnellschach-Grand-Prix 2014

Die Febru­ar­auflage des diesjäh­rigen Schnell­schach-Grand-Prix ging mit 18 Teilnehmern an den Start. Das liegt etwas unterhalb des sonstigen Schnitts, wo die 20er Grenze regel­mäßig geknackt wird. Womöglich hatten viele fußball­in­ter­es­sierte Schächer auf das volle Dutzend der Bayern in Hamburg speku­liert, mussten sich dann aber doch mit einem enttäu­schenden 5:0 Sieg zufrieden geben. Ganz sicher fehlten einige Teilnehmer aller­dings aufgrund der parallel in den Neben­räumen ausge­tra­genen 3 Kämpfe der Feier­abendliga. Regel­mäßige Besucher unserer Turnier­reihe wie Thomas Heerde oder Martin Gebigke und natürlich 12 unserer eigenen Mannen saßen dort am Brett. Da auch Rainer Polzin kurzfristig als Edelre­servist einspringen musste, ging ich mit rund 300 Elopunkten Vorsprung auf die Nummer 2 der Setzliste als klarer Favorit ins Rennen. Schluss­endlich wurden es dann auch 5 aus 5, aber das war alles andere als zwangs­läufig. Insbe­sondere Vitalij Major haderte mit sich, dass er das in der 4. Runde gegen mich entstandene Turmend­spiel mit Mehrbauer zu optimis­tisch behan­delte und letztlich nicht mal ein remis erreichte. Mit 3,5 Punkten und bester Wertung belegte er jedoch den 2. Platz, was ihm eine Flasche Rotwein einbrachte. Einzig Utz Lachmann, der mit ebenfalls 3,5 Punkten auf dem Bronzerang einkam, hätte Vitalij noch in der 5. Runde abfangen können. Dazu hätte er jedoch das mehrmals auf dem Brett stehende einzügige Matt gegen Adis Artukovic finden oder wenigstens das klar gewonnene Turmend­spiel zum Sieg führen müssen, was ihm aufgrund schwin­dender Restbe­denkzeit und Übermüdung zu später Abend­stunde jedoch nicht vergönnt war.

Alle Runden­er­geb­nisse und das Endklas­sement findet Ihr hier http://chess-results.com/tnr124635.aspx?lan=0&art=1&wi=821

Die dritte Runde der Serie steigt am 5. März.

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