Geglückte Revanche

von am 9. Dezember 2013 in 5. Mannschaft, Teams

Geglückte Revanche

Mit einem knappen Sieg über SC Rochade haben wir uns für die Niederlage der vergan­genen Saison revan­chiert. Bemer­kenswert an diesem Spieltag waren 3 Zeitnot­schlachten an 3 Brettern, die mit einer Niederlage und 2 Remisen zwar zugunsten von Rochade ausgingen, uns aber den Mannschaftssieg einbrachten.

Peter hatte am ersten Brett eine sehr taktisch geprägte Partie, die von Zug 27 bis zur Zeitkon­trolle runter­ge­blitzt wurde. In der restlichen Partie­phase hatte Peter dann sogar einen Sieg in der Hand, den er aber übersah. Letztlich war das Remis für uns aber ausrei­chend.

Ich selbst an Brett 2 hatte meinem Gegner in ausge­gli­chener Stellung Remis angeboten, was er ablehnte. Infolge eines kleinen takti­schen Tricks 2 Züge später neigte sich das Blatt dann zu meinen Gunsten. Aller­dings wäre durch genaueres Spiel in einem Doppel­tur­mend­spiel ein Remis das gerechtere Ergebnis gewesen. Über Glück möchte ich mich aber nicht beklagen, da ich in dieser Saison schon einen Mannschafts­punkt verschenkt habe.

Marcus an 3 hatte wie Peter eine Zeitnot­schlacht in der 30minütigen Restspiel­phase. Zunächst schien es so, dass er auf Verlust stand. Sein Gegner konnte jedoch unter zeitlichem Druck stehend die Gewinn­fort­setzung nicht finden und stellte sogar noch einen Läufer ein. Noch 2 Minuten auf der Uhr bot Marcus in Gewinn­stellung Remis, welches dankbar angenommen wurde.

Sebastian an 5 gab sein Saison­debüt und musste in einem hoffnungs­losen Endspiel seinem Zeitnot­problem Tribut zollen. Da dies in nahezu allen Partien von ihm passiert, gibt es von mir nur einen Rat: schneller ziehen und entschei­dungs­freu­diger werden. Was kann einem beim Schach
schon passieren?!

Friedrich an Brett 6 schien heute chancenlos zu sein, während Siegfried nach langem Lavieren gegen Herrn Kohlmeyer auf einen takti­schen Schlag kam, der ihm Stellungs­vorteil und eine Dame mehr einbrachte. Zuvor fragte er mich, ob er Remis machen dürfe, aber ich fand, dass er heute mal einen auf Carlsen machen könne – ist gut für´s Selbst­be­wusstsein. An 8 konnte Reinhard recht mühelos Remis spielen, was ebenfalls zum positiven Mannschafts­er­gebnis beige­tragen hat.

Zum Schluss noch ein Wort zu allen 9 Mannschafts­mit­gliedern: Ich finde es sehr gut, dass wir bislang immer vollzählig angetreten sind. Das hilft uns letztlich, leicht favori­sierte Gegner zu schlagen, die das nicht immer schaffen. In dieser Runde konnte Robert an Brett 4 durch Anwesenheit einen vollen Punkt einfahren.

Ich wünsche Euch eine angenehme Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Wir sehen uns dann am 12. Januar 2014.

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