Königsjäger entwaffnet

von am 05.11.2013 in 5. Mannschaft, SFB5 - Saison 2012/13

w6Ein knapper Erfolg über die Königs­jäger und damit die Revanche für die Niederlage in der vergan­genen Saison ist das Resultat unserer Mannschaft vom Sonntag. Großar­tiges ist dabei auf den Brettern nicht passiert, weshalb ich mich diesmal auf einen allge­meinen Bericht beschränke.

Durch die Wahl zum Volks­ent­scheid mussten unsere Gastgeber bei den Schach­freunden SW Lichtenrade Unter­schlupf suchen. Ganz am Rande des großen Spiel­saals unter­ge­bracht hatten mich zunächst die Licht­ver­hält­nisse etwas gestört, die sich trotz Bemühungen des umtrie­bigen Schieds­richters Sven Schüle auch nicht verbessern ließen. Ich nahm schließlich meine Brille ab – wenn schon blind spielen, dann aber richtig und zog meinen 1. Zug und sah mit Verwun­derung, dass mein Springer anschließend auf h6 stand. Daraufhin war mein Gegner etwas verwirrt und überlegte 5 Minuten. Diese 5 Minuten haben ihm dann am Ende der Partie gefehlt, um den Gewinnplan zu finden, weshalb er sich mit Dauer­schach zufrieden gab.

Peter an Brett 1 hat aus seinem Anzugs­vor­teils nichts heraus­geholt und leider die Partie im 40. Zug mit 8 Sekunden Rest auf der Uhr strate­gisch auf Verlust gestellt.

Marcus überspielte seinen Gegner an Brett 3 wie so oft im Endspiel und Robert an 4 ließ sich mit bemer­kens­werter Ruhe die Qualität nehmen. Ich weiß nicht, ob er weiß, dass schon öfter mal so gespielt wurde. Jeden­falls ist Robert für mich bislang der Spieler der Saison, weil er nun zum 2. Mal einen nominell stärkeren Gegner besiegen konnte.

Friedrich spielte ebenso wie Fritjof Remis.

Erwäh­nenswert ist noch die lautstarke Ausein­an­der­setzung, mit der Siegfried an Brett 7 seine Partie gewann. Es gibt leider Schach­spieler, die sich ganz ernsthaft überlegen sollten, ob man Spiele, in denen man verlieren kann, spielen sollte. Natürlich setzt man sich Sonntag morgens nicht ans Brett, um zu verlieren. Man lässt seinen Frust über eigene Fehlleis­tungen aber auch nicht beim Gegner ab, indem man durch eindeutige Regel­ver­let­zungen und schlechtes Benehmen den Spiel­partner provo­ziert. Auch hier konnte der Schieds­richter durch umsich­tiges Agieren handgreif­liche Ausein­an­der­set­zungen verhindern.

An Brett 8 kommt Reinhard noch nicht so recht in Schwung, aber immerhin bis zum Endspiel durch­ge­spielt. Nicht verzagen.

So ging ein Schach­sonntag mit einem Mannschaftssieg zu Ende und uns fehlt somit noch ein Punkt, um das Ergebnis der letzten Saison zu egali­sieren. Wir wollen aber mehr - oder?!

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