Rainer Polzin Sieger des 12. Schnellturniers

von am 08.05.2010 in Offenes Schnellturnier, Turniere

Ein Bericht von Dirk Paulsen

Bei meiner selbstverständlichen Anmeldung zu dem Turnier – selbstverständlich? Ja, ich spiele alles, was in Berlin stattfindet – bat ich Rainer Polzin ganz höflich, mich nur als Teilnehmer und bitte nicht als Berichterstatter vorzusehen. Er erwiderte mit der Registrierungsbestätigung und stellte es mir frei, ob ich nicht doch etwas zu schreiben gedächte.

Wie man nun Zeuge werden kann, empfand ich das als gewisse Verpflichtung, welche vor Ort in einem kurzen Dialog bestätigt wurde. Rainer: „Ich schreibe ein bisschen über den Turnierverlauf, und, wenn du könntest, bitte, wenn es geht, eine Din-A4 Seite, auf deine Art, ja?“ Wie man sicher ebenfalls bald bezeugen kann, wird der Leser nun erneut als Opfer meines Mitteilungsbedürfnisses herhalten müssen bei der Verletzung dieser Vorgabe, zumindest, was die Länge angeht.

Da sich mit Sicherheit einige Effekte, sofern wiederholt eingesetzt, alsbald abzunutzen drohen, bin ich bei jedem weiteren Bericht auf mein Einfallsreichtum angewiesen, welches sich aber quasi von selbst entfaltet und mir eigentlich inzwischen diese Haltung aufgezwungen hat: Schreib einfach das, was dir einfällt. Die Originalität bekommt es oder nicht. Verbogen wird gar nichts, schon gar nicht ich selber. Authentizität bleibt das Zauberwort. Das, was ich erlebt habe und in einem Moment für (be-)merkenswert hielt, einfange, beobachte, sehe oder höre wird niedergeschrieben. Es kann mal jenes Randdetail oder auch solches zentrale, aber vergessene wichtige Faktum sein, dieser philosophische Exkurs oder auch die Charakterisierung einer Einzelperson, sei sie eine, die ohnehin schon immer im Rampenlicht steht oder eine, die bisher unbemerkt blieb. Ich streife hier dies und dort das. Ob der Leser es mitgeht zeigt nur die Resonanz, auch für die Zukunft. Bisher war sie aber beachtlich und positiv. Danke auch einmal an dieser Stelle an die vielen Fürsprecher und die vielen netten, warmen Worte!

Zunächst einmal war bei diesem Großereignis aus Berlin so ziemlich alles am Start, was Rang und Namen hat und verfügbar war. Das bringt einem schon bei Ankunft eine Vielzahl geschüttelter Hände ein, einhergehend mit der Wiedersehensfreude, die von meiner Seite niemals gespielt ist. Sicher trifft man eine Vielzahl von Schachspielern, die man über die gesamten letzten Wochen bei praktisch jedem Event angetroffen hat – mögen hier nur exemplarisch erwähnt seien die Schachfreunde Dirk Möller, der aus seinem Enthusiasmus keinen Hehl macht und permanent ausstrahlt, dass er voll dabei ist, lernen möchte, und dabei erkennbare Fortschritte erzielt, ebenso René Schildt, der erst sehr spät zum Schach kam – wie alt warst du noch René? 18? – und dennoch eine sehr beachtliche, längst noch nicht abgeschlossene Entwicklung hinter sich hat und für jeden Favoriten ein Stolperstein sein kann. Weiterhin Jan Lundin, der, trotz aller beruflichen und familiären Verpflichtungen stets die Zeit findet, sein eigenes Schach zu perfektionieren – mit der letztendlichen Zielvorgabe, den Internationalen Meistertitel zu erringen, was angesichts seiner ruhigen, tiefgründigen, souveränen Art eigentlich machbar sein sollte.

Dass endlich Robert Rabiega, der für mich hierzulande immer noch beste Vertreter seiner Zunft, sofern es sich um Schnellschach handelt, wieder mit am Start war, wurde übrigens schon in einem persönlichen   Telefongespräch in der Woche davor ermittelt, und natürlich mit Freude registriert, da ich Robert für einen langen Zeitraum zu meiner engsten Bezugsperson zum Schach — mit der ich aber auch etliche andere Gemeinsamkeiten teile –, und zugleich zu einem meiner besten Freunde zählen darf. Natürlich ist er Topfavorit, sicher nicht nur für mich. So wurde Robert kurz vor Turnierbeginn begrüßt. Es platzte aber fast sofort aus ihm heraus, dass sein Sohn Vincent, dessen Weg auf dem Fußballplatz ich teilweise verfolgt habe — und, man beachte, zu dessen zweiten Lebenstag, also dem 15. Juni 1995, ich damals nach der Niederkunft als Gast ins Krankenhaus geladen war –, gerade an diesem Vormittag mit seiner Mannschaft den C-Jugend Titel Berliner Meister 2010 eingefahren hat durch einem 3:1 Sieg über Hertha Zehlendorf mit drei Toren (!) seines Sohnes, was ihn zwar in Euphorie, diese aber nicht direkt in Bezug auf Schach, versetzt hatte.

Auch mein eigener Sohn Ben-Luca Schreiber, 12 Jahre alt, war mit unter den Teilnehmern, Er spielt seit gut einem Jahr und hat gewaltige Fortschritte gemacht. Meine Warnungen, dass es sicher eine Reihe von Niederlagen setzen würde, schrieb er in den Wind. Er wollte dabei sein. Ich konnte ihm zumindest für die drei Partien, die er zuletzt im Jugendschach gespielt hatte und alle drei gewonnen hatte, nach deren Ansicht vor Ort ein ehrliches Kompliment aussprechen: Die Entwicklung ist sichtbar, die Begabung ist da. Da seine stets engagierte Mutter – unnötig zu erwähnen, dass uns eine Liebesbeziehung, sei sie auch kompliziert gewesen, verband – ebenfalls zugegen war, fühlte ich mich rundherum wohl, war voller positivem Tatendrang und Optimismus.

Genauso hatte Martina Skogvall ihre Ankündigung des Erscheinens und Mitwirkens in die Tat umgesetzt und mir noch mehr das Gefühl verschafft, einer Anhängerschaft ein wenig Freude bereiten zu müssen – und ein solcher Umstand keineswegs meinerseits als Belastung empfunden wird, im Gegenteil, Ansporn und Motivation zugleich.

Die phantastischen Räumlichkeiten des Rathauses Schöneberg, die zuletzt schon häufiger für Schachveranstaltungen zur Verfügung standen sind – der gerade erst so hoch gelobte Schachclub Zugzwang mit seiner eher familiären Atmosphäre möge mir verzeihen – perfekt geeignet für eine solche Großveranstaltung. Es gibt keinerlei Anlass, sich jemals bedrängt zu fühlen, da es Platz in allen Dimensionen – ja, auch Höhe – gibt. Die Turnierleitung ist auf einem Podest vor den Brettern platziert, die Paarungen und der stets aktuelle Turnierstand auf Großbildleinwand über ihnen angezeigt – ebenfalls unübertroffen.

Auffällig in den ersten drei Runden war, dass ich meiner Setznummer 13 entsprechend immer an — Tisch 14 sitzen durfte. Genau, an 14, denn der Tisch Nummer 8 war reserviert für den Schwerbehinderten Stephan Lippianowski. Das bedeutete, dass alle vor mir gesetzten ebenfalls ihre zwei Auftaktpartien gewonnen hatten. Dies ließ mich insoweit über das Schachspiel philosophieren, dass mir die Vorhersagbarkeit einfach zu groß erscheint, um es als wirklich spannend bezeichnen zu können. Einzelne Partien, ja, sicher. Stellungen, Spielsituationen, alles gut und schön. Aber – am Ende gewinnt ab einem gewissen Spielstärkeunterschied immer der Favorit?

Mir persönlich hatte das bis zu diesem Zeitpunkt aber herzlich egal zu sein. Ich war Favorit in meinen Partien und fühlte mich gerüstet, diesen auszuspielen. Meine eigenen Leistungen waren in letzter Zeit so befriedigend, dass ich das Gefühl hatte, es umsetzen zu können – und es gelang. Dabei sei hier ausgesprochen gerne erwähnt, dass ausgerechnet Frank Hoppe,   seines Zeichens Webmaster des Berliner Schachverbandes, nicht nur Gegner in Runde 2 wurde, sondern auch die größten Schwierigkeiten bereitete, als er nach leicht verkorkster Eröffnung mit zwei starken Zügen – sicher, eigene Ungenauigkeiten verantwortlich – die Partie fast zum Kippen brachte. Als er aber die Chance dann hatte, mir einen Zug vorzusetzen, nach welchem ich mich auf die Suche nach Ausgleich hätte begeben müssen, patzte er und verlor kurz danach.

An Stellungsbildern und Partieverläufen war kaum etwas wahrzunehmen. Einzig die Ansicht   der überdimensionalen Großbildleinwand verriet, dass es keine Favoritenstürze gab – und natürlich der Blick auf die Nachbarbretter von Jan Lundin und Dirk Poldauf zeigten, dass sie, außer Dirk gegen Tobias Vogel mit Einschränkungen, keine bangen Momente zu überstehen hatten.

Ben-Luca verlor, hatte aber nach seiner und Gegners Befragung hier und da eine gute Position herausgespielt. Martina Skogvall verlor als Favoritin in Runde 1 gegen einen ob der Gewinnchance recht aufgeregten Gegner, aber, als es so weit war, gratulierte sie galant, was den angespannten Gegner für den Moment etwas überraschte, wie es schien, da er noch mit einem Zeitnotduell gerechnet zu haben schien. Dabei wurde der am Nachbarbrett spielende ganz junge Marko Perestjuk durch Zufall beobachtet. Er hatte ungleiche Läufer, war aber einen unbedeutenden Bauern im Minus. Der Gegner hatte die klar bessere Bedenkzeit und machte ein paar nutzlose Versuche, den Gegner aufs Glatteis zu locken, verbrauchte aber darüber den Großteil seines Bedenkzeitvorteils. Als dann beide Parteien nur noch drei Sekunden auf der Uhr hatten bot der ältere, der Elo-Favorit, das Remis. Ob der Junge das überhört hatte? Nicht nur, dass die Stellung nichts anderes als Remis verdient hätte und für ihn ein Erfolg gewesen wäre. Er zog, drückte die Uhr nicht richtig, und überschritt die Zeit. Ein tragisches Ende, welches aber durch die am Ende erzielten 4 aus 9 nicht nur den Preis einbrachte, sondern Zeugnis für die vorhandene Veranlagung ablegte.

Für den heutigen Bericht erspare ich dem Leser die Runde-für-Runde Analyse und Beschreibung eigener Partien. Die Unterstützung der weiblichen Zuschauer war großartig. Annette, die Mutter von Ben-Luca schaute zwar fast durchgehend bei unserem Sohn, aber nahm doch jede Menge Anteil an meinem Turnierverlauf. Ebenso schaute Martina bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorbei – und vernachlässigte darüber womöglich sogar ein eigenes, besseres Abschneiden? Die 4 aus 9 sind aber, nach ihren eigenen Worten, immer noch ganz ok, da sie sich im Schnellschach nicht ganz so zu Hause fühlt. Mein Sohn brachte es auf 2,5 Punkte, so dass es keineswegs Enttäuschung gab, selbst wenn der eine Punkt durch das Freilos zustande kam.

An der Spitze gewann Rainer Polzin Partie auf Partie, was ich nur an der Tabelle ablesen konnte. Nach seinem siebten Sieg aber – und man bedenke bitte, dass er sich fast durchgehend um Turnierbelange als Ausrichter zu kümmern hatte – wurde es ihm selbst allmählich unheimlich. Er sprach aber in dieser Runde von einem sehr glücklichen Sieg und dass er selber nicht recht wisse, was mit ihm los sei. In der 8. Runde begnügte er sich gegen Freund und Mannschaftskamerad Lars Thiede mit einem Kurzremis und in der Schlussrunde fühlte ich mich auch nicht stark genug, gegen ihn mit den schwarzen Steinen auf Sieg zu spielen, gönnte ihm den Turniersieg und war mit den eigens erzielten 7.5 aus 9 natürlich überaus glücklich. Es konnte durch das Salonremis nur heißen: 2. oder 3. Platz, was allemal ein Riesenerfolg ist in diesem erlesenen Feld. Für dieses eine Mal muss man natürlich sowieso von Glück reden, da jeder einzelne Punkt hier oder da auf der Kippe stand und erst einmal eingefahren werden muss. Immerhin war ein Schwarzsieg gegen Jakov Meister dabei, der gegen Ende jede Menge Zuschauer auf den Plan rief, und eine höchst dramatische Schlussphase zu bieten hatte, bei der beide Könige auf Matt standen, aber Jakov nach einem Rechenfehler kapitulieren musste. Und ein weiterer Schwarzsieg gegen den bis dahin ganz vorne mitspielenden Andreas Breier, bei dem ich von einem Eröffnungsfehler profitierte, der aber dennoch in der Zeitnotphase heiß umkämpft war, trotz durchgehenden Materialvorteils meinerseits.

Andreas übrigens hat danach seine Partie gegen Ilja Schneider noch verloren – so dass nach einem Start mit 6 aus 7 und zwei Schlussrundenniederlagen sicher die Enttäuschung überwog, war aber nach eigenen, jedoch von Ilja bestätigten Worten, mit einem Turmplus klar auf der Siegerstrasse.

Robert Rabiega meinte zwar durchgehend, dass er von den morgendlichen Ereignissen noch weit mehr in den Bann gezogen war, agierte aber dennoch gewohnt zuverlässig, indem er außer der Niederlage gegen René Stern nicht viel anbrennen ließ. Sein Remis gegen Martin Krämer war eher von oben erzielt, so dass unter dem Strich ein gutes, für seine Verhältnisse aber   normales Ergebnis stand mit ebenfalls 7.5 aus 9.

Der uralte Weggefährte Daniel Holzapfel übrigens, der, wie man immer wieder mal durchblitzen sieht, aus seinem Talent nicht alles herausgeholt hat, spielte ein hervorragendes Turnier. Sofern er seine in Berliner Schachkreisen beinahe sprichwörtliche Friedfertigkeit einmal ablegt – von ihr können lediglich das Kurzremis gegen Max Tyrtania sowie nur ein weiteres Zeugnis ablegen –, was in Schnellturnieren durchaus vorkommen kann, ist er in der Lage, eine sehr scharfe Klinge zu schlagen und ist somit weit mehr als nur ein möglicher Stolperstein für die Topfavoriten, da er sich selbst in diese Kategorie hineinspielen könnte. Seine Schlussrundenpartie gegen René Stern war insofern höchst bemerkenswert, als er einen zeitlichen Nachteil von zwei eigenen gegen vier gegnerische auf der Uhr durch höchst gekonnte, aber rasch ausgeführte Züge allmählich ausglich, was ebenso für die Stellung galt. René fand nach einigem Brüten die rettende Verteidigungsidee, die das Gleichgewicht aufrechterhielt. Als Daniel dann das Dauerschach sicher hatte – Th1+, Kg3, Tg1+, Kh2, Th1+ usw. — und die Uhr beiderseits die letzte Minute einläutete, ritt ihn der Teufel und er verschmähte das sichere Remis – nach der Partie bestätigte er natürlich, es gesehen zu haben, was angesichts der Offensichtlichkeit auch nicht anders sein konnte – und träumte von einem Endspielsieg mit einem, wenn überhaupt, akademischen Vorteil. Besonders kurios hieran, dass er drei Züge nach der nicht realisierten Dauerschaukel das Remis anbot, was René dann – ohne besondere Stellungsrechtfertigung, wenn überhaupt durch das Selbstvertrauen des Sieg gewohnten – ablehnte. Zwei weitere Züge danach stellte Daniel seinen Turm dann auf ein schwarzes Feld, wonach der Läufer ihn mit Schach erobern konnte – doch noch das 1:0. Für Daniel sicher eine leichte Enttäuschung, für René aber reichte auch dieser Sieg nicht, um in die Preisränge aufzurücken, aufgrund der ungünstigen Wertung.

So klang ein wirklich hervorragend organisiertes Turnier mit der obligatorischen Siegerehrung aus, bei der alle Gewinner ihren wohl verdienten Applaus von der praktisch komplett bis zum Schluss anwesenden Teilnehmerschaft – das bleibt immer erwähnenswert – erntete. Die längst schon nicht mehr wegzudenkenden Kategoriepreise – Rating und Jugend – sorgen dafür, dass eigentlich für jeden etwas zu schnappen wäre. Dieses Turnier wird für jeden, der dabei war, einen festen Platz im Turnierkalender einnehmen. Allen Neuteilnehmern sei es natürlich angeraten, ab dem nächsten Jahr dafür zu sorgen.

Auf ein Neues in 2011!

 

Die Abschlusstabelle nach 9 Runden:

Rang Teilnehmer 	TWZ 	Verein/Ort 	       Punkte 	BH 	BH-S
1. Polzin,Rainer 	2473 	SF Berlin 1903 	       8.0 	46.5 	316.0
2. Paulsen,Dirk 	2302 	SG Lasker Steglitz     7.5 	45.5 	301.5
3. Rabiega,Robert 	2466 	SK König Tegel 1949    7.5 	45.5 	299.0
4. Krämer,Martin 	2502 	SF Berlin 1903         7.0 	48.0 	308.0
5. Agopov,Mikael 	2420 	SF Berlin 1903         7.0 	45.0 	302.0
6. Meister,Jakob 	2424 	SK Zehlendorf          7.0 	43.5 	299.5
7. Schneider,Ilja 	2489 	SF Berlin 1903         7.0 	43.5 	296.5
8. Stern,René 	        2464 	SK König Tegel 1949    7.0 	42.0 	295.0
9. Thiede,Lars 	        2388 	SF Berlin 1903         6.5 	45.5 	305.0
10. Richter,Michael 	2411 	Schachpinguine         6.5 	41.0 	299.0
11. Neumann,Martin 	2079 	SV DeTeWe              6.5 	34.5 	271.5
12. Breier,Andreas 	2367 	SK König Tegel 1949    6.0 	46.0 	292.0
13. Poldauf,Dirk 	2310 	SF Berlin 1903         6.0 	43.5 	287.5
14. Neerforth,Philipp 	2253 	vereinslos             6.0 	40.5 	283.0
15. Simon,Ralf-Axel 	2159 	TSG Neuruppin          6.0 	39.5 	275.0
16. Kauschmann,Herbert 	2133 	BSC Rehberge 1945      6.0 	39.0 	267.5
17. Rudolf,Henrik 	2345 	SF Berlin 1903         6.0 	38.0 	272.0
18. Holzapfel,Daniel 	2228 	SC Kreuzberg           6.0 	38.0 	266.0
19. Bethe,Stephan 	2073 	SC Kreuzberg           6.0 	36.5 	266.5
20. Reichmann,Hendrik 	2284 	SC Neukloster          6.0 	36.0 	274.5
21. Lüders,Gerhard 	2141 	BSC Rehberge 1945      6.0 	36.0 	263.5
22. Groß,Thorsten 	2091 	SC Weisse Dame         6.0 	35.5 	264.5
23. Schwekendiek,Ulrich 2208 	SC Rotation Pankow     5.5 	42.5 	277.0
24. Lundin,Jan 	        2286 	SF Berlin 1903         5.5 	42.0 	271.0
25. Müller,Olaf 	2124 	SC Rotation Pankow     5.5 	41.0 	277.5
26. Tyrtania,Max 	2210 	SG Bund                5.5      38.5 	270.0
27. Hoppe,Frank 	1972 	SV Berolina Mitte      5.5 	38.0 	267.0
28. Jandke,Manfred 	2067 	SSG Lübbenau           5.5 	37.5 	277.0
29. Semmelroth,Heinz 	2014 	BSG 1827 Eckbauer      5.5 	37.5 	274.5
30. Schmidt,Carsten 	2103 	VfB Hermsdorf 	       5.5 	37.5 	262.5
31. Vu,Philippe 	2060 	SC Kreuzberg           5.5 	36.5 	279.5
32. Jaeschke,Jens-Uwe 	2077 	SF Nord-Ost Berlin     5.5 	36.5 	261.5
33. Bruchmann,Stephan 	2263 	SF Berlin 1903         5.5 	35.5 	250.5
34. Allgaier,Erik 	1960 	SG BVG Helmholtz 55    5.5 	34.0 	255.5
35. Barlag,Christoph 	2067 	SC Braunschweig        5.0 	41.5 	282.0
36. Offermann,Fernando 	2104 	SF Berlin 1903 	       5.0 	41.5 	280.0
37. Gebigke,Martin 	2139 	SV Berolina Mitte      5.0 	41.5 	275.5
38. Ahlberg,Matthias 	2065 	SG Weißensee 49        5.0 	40.0 	266.5
39. Major,Vitalij 	2022 	SC Zitadelle Spandau   5.0 	39.5 	272.5
40. Godoj,Veit 	        1944 	SK König Tegel 1949    5.0 	39.0 	265.5
41. Gaerths,Ronny 	2180 	SG TT/Wiheil           5.0 	38.5 	284.5
42. Vogel,Tobias 	1984 	SK Präsident RHWK      5.0 	37.5 	263.5
43. Schneider,Hans-J. 	1901 	Schachpinguine         5.0 	37.5 	253.5
44. Schumacher,Gerhard 	1826 	SG BVG Helmholtz 55    5.0 	37.0 	257.5
45. Reiche,Andreas 	1905 	SV Berolina Mitte      5.0 	37.0 	256.0
46. Kutschke,Jens 	1945 	Herforder SV           5.0 	36.0 	270.0
47. Stippekohl,Peter 	2037 	BSC Rehberge 1945      5.0 	36.0 	263.5
47. Schildt,René 	1950 	SC Zugzwang 95         5.0 	36.0 	263.5
49. Jurkatis,Hagen 	2034 	SC Kreuzberg           5.0 	36.0 	262.5
49. Möller,Frank 	1960 	BSG 1827 Eckbauer      5.0 	36.0 	262.5
51. Solhjou,Hasan 	2047 	SK Präsident RHWK      5.0 	35.0 	259.5
52. Weyers,Guido 	1940 	SC Weisse Dame         5.0 	34.5 	257.5
53. Zaeske,Winfried 	1929 	SC Zitadelle Spandau   5.0 	34.0 	254.5
54. Schulze,Gerd 	1877 	BSC Rehberge 1945      5.0 	34.0 	248.0
55. Fainstein,Wladimir 	1972 	SK Präsident RHWK      5.0 	33.5 	255.0
56. Schimmel,Roland 	1934 	SV Marzahna 57         5.0 	30.5 	250.0
57. Kussatz,Kai-St. 	1982 	SF Berlin 1903         5.0 	30.0 	248.5
58. Perestjuk,Marko 	1781 	SC Zitadelle Spandau   4.5 	38.0 	258.0
59. Kazman,Caner 	1774 	SV Empor Berlin        4.5 	37.0 	257.0
60. Schwedek,Tony 	1454 	SC Zitadelle Spandau   4.5 	36.0 	248.0
61. Rennspieß,Jens 	1779 	SV Berolina Mitte      4.5 	35.5 	258.0
62. Schaburov,Wladimir 	1965 	BSG Fürstenwalde       4.5 	35.5 	250.0
63. Ahlberg,Mario 	1921 	SG Weißensee 49        4.5 	35.0 	252.5
64. Arndt,Uwe 	        1995 	Chemie Weißensee       4.5 	34.5 	255.5
65. Stieber,Michael 	1895 	SV Pasewalk            4.5 	34.5 	248.0
66. Lindhauer,Thorben 	1811 	SF Berlin 1903         4.5 	34.5 	243.0
67. Derz,Claus,Dr. 	1731 	BSG 1827 Eckbauer      4.5 	32.5 	246.0
68. Kasper,Mike 	1742 	Treptower SV 1949      4.5 	32.0 	240.0
69. Burckhardt,Wolfram 	2006 	SF Berlin 1903         4.5 	30.5 	252.5
70. Schindler,Rudolf 	1847 	SG Lasker Steglitz     4.0 	38.5 	271.5
71. Küster,Manfred 	1854 	BSC Rehberge 1945      4.0 	36.5 	243.0
72. Gretzer,Marcus 	1748 	SC Kitzingen           4.0 	36.0 	253.5
73. Gebert,Ralf 	1886 	SG Güstrow/Teterow     4.0 	36.0 	244.5
74. Oelmann,Henry 	1890 	SC Oranienburg         4.0 	35.5 	251.5
75. Sebastian,Martin 	1865 	TSG Fredersdorf        4.0 	35.5 	246.5
76. Segerberg,Tomas 	1866 	SG Narva Berlin        4.0 	33.5 	249.5
77. Ahlberg,Günter 	1830 	SG Weißensee 49        4.0 	33.5 	248.0
78. Schlittermann,W. 	1783 	SK Gillette            4.0 	33.5 	247.0
79. Baier,Reinhard 	1864 	BSG 1827 Eckbauer      4.0 	33.0 	238.0
80. Lange,Rudolf 	1663 	SG Narva Berlin        4.0 	32.5 	237.5
81. Mielke,Sven 	1828 	SV Gryps               4.0 	32.5 	225.0
82. Mehringer,Jörg 	1764 	SC Weisse Dame         4.0 	32.0 	250.5
83. Schmalzried,Volker 	1748 	Umweltbundesamt        4.0 	32.0 	238.5
84. Schwarz,Oliver 	1813 	SV Königsjäger         4.0 	31.5 	229.0
85. Hoffbauer,Jörg 	1697 	SG Bund                4.0 	30.5 	239.5
86. Bockelmann,Rolf 	1647 	SG Lasker Steglitz     4.0 	30.0 	239.0
87. Skogvall,Martina 	1978 	SK Großlehna           4.0 	29.5 	236.5
88. Lawrenz,Sebastian 	1647 	SC Zitadelle Spandau   4.0 	27.5 	230.5
89. Erman,Zinovi 	1698 	SK Präsident RHWK      4.0 	27.5 	230.0
90. Schackmann,Oliver 	1505 	SC Vaterstetten        4.0 	26.5 	238.5
91. Möller,Dirk 	1408 	SC Kreuzberg           4.0      26.5 	224.0
92. Sivakumaran,Ramesh 	1773 	SV Empor Berlin        3.5 	35.5 	251.0
93. Hoffmann,Michael 	1962 	Profi-Schach-Laden     3.5 	34.0 	255.0
94. Lenz,Tobias 	1800 	BSG Fürstenwalde       3.5 	33.5 	235.5
95. Baranowsky,Peter 	1837 	SF Berlin 1903         3.5 	33.0 	238.5
96. Wenzel,Andreas 	1875 	SV Empor Berlin        3.5 	32.0 	236.0
97. Kühn,Bodo    	1597 	SG Lasker Steglitz     3.5 	29.0 	240.5
98. Winkler,Johannes 	1391 	SK 1879 Heidelberg     3.5 	27.5 	215.0
99. Koppitz,Sebastian 	915 	TSG Fredersdorf        3.5 	21.5 	216.0
100. Buikstra,Arjon 	1900 	vereinslos             3.0 	33.0 	240.5
101. Casny,Guenter 	1770 	SC Rochade             3.0 	32.5 	226.0
102. Jansen,Robert 	1431 	SC Kreuzberg           3.0 	32.0 	230.0
103. Mance,Darko 	1324 	Kroatische Gemeinde    3.0 	30.5 	234.5
104. Töllner,Wilhelm	1682 	SK Varel               3.0 	30.0 	233.5
105. Kreuchauf,Olaf 	1616 	SV Berolina Mitte      3.0 	29.5 	235.0
106. Mahler,Sonja 	1292 	SC Kreuzberg           3.0 	28.5 	224.5
107. Böttger,Bernd 	1474 	Berliner Volksbank     3.0 	26.0 	218.5
108. Bauer,Stefan 	1505 	SC Kreuzberg           3.0 	25.5 	223.5
109. Zelanti,Markus 	1387 	Queer-Springer         3.0 	25.0 	212.0
110. Paul,Fabian 	1245 	SC Zitadelle Spandau   3.0 	24.0 	216.5
111. Petersen,Moritz 	1287 	KSC Strausberg         3.0 	24.0 	206.0
112. von Schöning,U. 	1385 	Berliner Volksbank     3.0 	22.0 	209.0
113. Schiffermueller,S.	1759 	SC Empor Potsdam       2.5 	30.5 	229.0
114. Loncarevic,Marko 	1528 	Kroatische Gemeinde    2.5 	27.5 	224.5
115. Schreiber,Ben 	1106 	vereinslos             2.5 	25.0 	205.0
116. Jendrossek,Hans 	1748 	SC Schwarzer Springer  2.0 	30.5 	233.0
117. Dao,Joerg 	        1400 	vereinslos             2.0 	29.5 	222.5
119. Schröder,Gert 	1193 	SV Königsjäger         2.0 	26.0 	205.0
120. Stark,Steven 	1153 	VfB Hermsdorf          2.0 	24.5 	197.0
121. Miwa,Moriaki 	1000 	vereinslos             2.0 	24.0 	193.5
122. Lippianowski,St. 	922 	Treptower SV 1949      1.0 	24.5 	206.0
123. Horii,Mizumoto 	1000 	vereinslos             1.0 	22.5 	198.5

Der Jugendpreis ging an Marko Perestjuk (Zitadelle Spandau) mit 4,5 Punkten.

Ratingpreise:

Unter 2200: 1. Martin Neumann (DeTeWe) 6,5 Punkte vor Ralf-Axel Simon (TSG Neuruppin) 6,0 Punkte

Unter 1950: 1. Veit Godoj (König Tegel) 5,0 Punkte vor Dr. Hans-Joachim Schneider (Schachpinguine) 5,0 Punkte

Unter 1700: 1. Tony Schwedek (Zitadelle Spandau) 4,5 Punkte vor Rudolf Lange (SG Narva) 4,0 Punkte

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